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Klimasiegel - "Veranstaltung klimaneutral"

 

Inhalt

  1. Allgemeines
  2. Klimaneutrale Veranstaltung
  3. Methodik
  4. Emissionen im Alltag
  5. Beispiel Bericht
  6. Projekte zur Kompensation
  7. Projektkriterien
  8. Beirat

 

1. Allgemeines

Der Gedanke, mit dem Ziel von "klimaneutralen Veranstaltungen", hat schon längst die Event-Branche erreicht. Doch immer wieder stellt sich die Frage:

Was bedeutet "klimaneutral"?

Veranstaltungen aber auch Unternehmen, Prozesse oder Produkte verursachen Treibhausgasemissionen (THG). Werden diese durch den Ankauf von Emissionszertifikaten oder durch andere geeignete Maßnahmen ausgeglichen, werden sie als "klimaneutral" bezeichnet. Klimaneutralität bedeutet auch, dass die natürlichen THG-Verhältnisse der Erde nicht verändert werden.

Da allein der Gehalt von sämtlichen Treibhausgasen in der Erdatmosphäre für den Umfang der aktuellen globalen Erwärmung von Bedeutung ist, können durch Ausgleichsmaßnahmen an anderer Stelle rechnerisch klimaneutrale Prozesse verwirklicht werden. Dabei sind Bilanzierung und Kontrolle notwendig, um sicherstellen zu können dass die Emissionen tatsächlich den Einsparungen in gleicher Höhe an einem anderen Ort gegenüberstehen.

Sie möchten nun die THG-Emissionen Ihrer Veranstaltung wissen, um sie zu reduzieren oder kompensieren? Wir, das Thüringer Institut für Nachhaltigkeit und Klimaschutz, erstellen Ihnen Ihre THG-Bilanz und beraten Sie unabhängig, neutral und auf wissenschaftlicher Basis zu Vermeidungs- und Kompensationsmöglichkeiten.

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2. Klimaneutrale Veranstaltung

Mit steigendem Bewusstsein der Menschen für die Folgen des Klimawandels steigt auch die Bereitschaft, selbst zur Reduktion klimaschädlicher Treibhausgase (THG) beizutragen. Auch bei der Organisation und Durchführung von Veranstaltungen entstehen z. T. erhebliche Mengen an THG. Falls sie ihre Veranstaltung klimaneutral gestalten möchten, bieten wir ihnen:

  • Berechnung der Treibhausgas-Bilanz
  • Aufzeigen von Emissionsschwerpunkten, Beratung zur Reduktion des THG-Ausstosses
  • Kompensation durch anerkannte Klimaschutzprojekte

Nach erfolgter Kompensation wird das Siegel "Veranstaltung klimaneutral" verliehen. Zusätzlich bieten wir ihnen in Kooperation mit erfahrenen Veranstaltungsspezialisten, z. B. Agentur Nachhall (siehe: www.agentur-nachhall.de), auch eine Beratung zu den praktischen Möglichkeiten der Reduzierung des THG-Ausstoßes.

Im Detail umfasst unser Angebot zur Klimaneutralstellung ihrer Veranstaltung folgende Leistungen:

  • Berechnung des CO2-Fußabdruckes der Veranstaltung nach konsistenter Methodik
  • Einbezug anderer THG wie Methan und Lachgas
  • Berücksichtigung aller relevanter Emissionskategorien innerhalb definierter Bilanzgrenzen
  • angemessene Genauigkeit im Analyseverfahren durch individuelle und generische Datenerhebung
  • Erhebungsbogen mit unterschiedlichen Detailstufen
  • Vergleich der Emissionsintensität der Veranstaltung mit einem Best- und Worst-Case-Szenario
  • Visualisierung möglicher Handlungsempfehlungen

Nach Ermittlung des CO2-Fußabdruckes identifizieren wir THG-Einsparpotenziale und schlagen ihnen unterstützungswürdige Projekte im Bereich des regionalen Klimaschutzes zur Kompensation der verbleibenden THG-Emissionen vor. Die Höhe der Kompensation richtet sich nach dem marktüblichen CO2-Preis und der Veranstaltungsemission. Eine vollständige THG-kompensierte Veranstaltung erhält das Siegel "Veranstaltung klimaneutral".

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3. Methodik

Die Berechnung des CO2-Fußabdrucks von Veranstaltungen funktioniert nach dem Prinzip der Lebenszyklusanalyse. Mit dieser Methode können die Umweltauswirkungen von Produkten, Verfahren oder Dienstleistungen aus dem vollständigen Lebensweg, „von der Wiege bis zur Bahre“, ermittelt werden. Dabei werden nicht nur die Umweltauswirkungen des eigentlichen Nutzungsprozesses berücksichtigt, sondern auch die entstehenden Treibhausgasemissionen im Sinne der Bereitstellung und Entsorgung des Produktes. Die auftretenden Umweltauswirkungen werden nach dem Wirkungsindikator der CO2-Äquivalent-Emission bilanziert und umfassen Kohlendioxid (CO2) und wenn möglich auch weitere Treibhausgase (THG) wie Methan (CH4) und Distickstoffmonoxid bzw. Lachgas (N20). Für die Darstellung der Emissionsintensität in den Veranstaltungskategorien wird der Emissionszustand mit einem anzustrebenden (Best-Case) und ungünstigsten (Worst-Case) Szenario verglichen. Diese Vorgehensweise erlaubt, visuell Handlungsempfehlungen zur potenziell möglichen THG-Minderung in den Veranstaltungskategorien aufzuzeigen und die Relevanz von Maßnahmen zur THG-Minderung zwischen den Kategorien zu bewerten.

Datenquellen:

Kategorie Mobilität - GEMIS 4.8 (2013)
Kategorie Gebäude - BBSR, ages GmbH (2009) / GEMIS 4.8 (2013)
Kategorie Catering - GEMIS 4.8 (2013) / Pendos CO2-Zähler (2007)
Kategorie Übernachtung - ECOTRANS, IER (2006) / GEMIS 4.8 (2013)
Kategorie Print - Pendos CO2-Zähler (2007) / GEMIS 4.8 (2013)
Kategorie Sonstiges - GEMIS 4.8 (2013) / Pendos CO2-Zähler (2007) / UMSICHT (2011)

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4. Emissionen im Alltag

1kg CO2 oder 1t CO2 sind sehr abstrakte Größen. Damit diese Werte besser veranschaulicht werden können, folgen nun ein paar Beispiele für durchschnittliche CO2-Emissionen aus dem Alltag:

  • mit dem Auto zur Arbeit (15 km) - ca. 2,3 kg CO2
  • mit dem ÖPNV zur Arbeit (15 km) - ca. 0,29 kg CO2
  • 1 Waschgang (60°C) mit Toplader - ca. 0,55 bis 0,63 kg CO2
  • 1 x Wäschetrockner benutzen - ca. 1,5 bis 3,5 kg CO2
  • 1 Geschirrspülgang (im Normalbetrieb) - ca. 1,9 kg CO2
  • Kühlschrank mit Gefrierfach - ca. 110 bis 190 kg CO2 pro Jahr
  • Glühlampe (60 W) - ca. 0,038 kg CO2 pro Stunde
  • Energiesparlampe (11 W, vergleichbar mit Glühlampe 60 W) - ca. 0,007 kg CO2 pro Stunde
  • 1 Pizza backen - ca. 0,3 kg CO2
  • 1 x baden in der Badewanne - ca. 1,9 kg CO2
  • 1 x duschen (ca. 7 min. 35°C) - ca. 1,1 kg CO2
  • 1 Flug mit 4 Personen (Düsseldorf - Mallorca und zurück) - ca. 2.880 kg CO2
  • 1 Flug mit 1 Person (Hamburg - Sydney und zurück) - ca. 12.280 kg CO2

 (je nach Effizienzklasse der angewendeten Technik können die Werte der CO2-Emissionen schwanken)

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5. Beispiel Bericht

 

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6. Projekte zur Kompensation

Um die bei Veranstaltungen anfallenden CO2-Emissionen zu kompensieren sind folgende Ausgleichsprojekte vorgesehen. Diese Projekte entsprechen den durch den Beirat festgelegten Kriterien.

 

Projekt 1 - CO2-Ausgleichspflanzungen

Das Projekt "Deutscher Klimawald" ermöglicht Unternehmen und Privatpersonen ab Oktober 2013 über mit Hilfe der Internetplattform www.klimawald.de virtuelle die Pflanzung von realen Bäumen zum CO2-Ausgleich zu initiieren. "Klimawald.de" wird als deutschlandweites Projekt realisiert, das mit den Baumpflanzungen in Thüringen seinen Anfang nimmt. Als erster offizieller Vertragspartner für die Pflanzung, Hege und Aufzucht der Klimabäume konnte die 2012 aus dem Thüringer Forstministerium gegründete Gesellschaft des öffentlichen Rechts "Thüringen Forst" gewonnen werden. Thüringen Forst“ hat zunächst drei geeignete Standorte für die Klimawald-Pflanzungen bereitgestellt, die ab Herbst 2013 forstgerecht bepflanzt und gehegt werden. Hierbei handelt es sich um das zukünftige Klimawaldgebiet „Allendorf“(0,6 ha), nördlich von Bad Salzungen auf der Gemarkung Kloster Allendorf, das Klimawaldgebiet „Schwansee“ (0,6 ha) südlich der Gemeinde Schwansee und den Klimawald „Wollersleben“ (0,98 ha) zwischen Wolkramshausen und Werther. Alle Klima-Pflanzungen im Rahmen des Projekts werden laut Vertrag mit „Thüringen Forst" als zusätzliche, außerplanmäßige Aufforstungsmaßnahmen realisiert.

Die visuelle Verortung der Ausgleichspflanzungen in den Pflanzgebiets-Übersichten des Projektes im Internet erfolgt durch die Agentur Weltlabor. Unternehmen können ab einer bestimmten Anzahl von Pflanzungen ihr Logo im virtuellen Klimawald werbewirksam platzieren.

Eine Kooperation zur Beobachtung und Visualisierung des Biomassezuwachses der Klimawälder per Satellitenradar mit der Jenaer Unternehmen „Earth Observation Services“ (EOS) ist geplant.

Ansprechpartner:
Dipl.-Des. Joerg Michel
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Telefon: 0174 - 9545111

 

Projekt 2 - Jugendbildungsprojekt

Das Projekt Jugendforschungscamp für erneuerbare Energien, Klima- und Umweltschutz ist eine Initiative der Bioenergieregion Jena-Saale-Holzland und dem Verein "Ländliche Kerne" e.V. Es wurde erstmals im Sommer 2010 als Beitrag zum "Wissenschaftsjahr der Energie" des Bundeministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) auf dem Rittergut Nickelsdorf durchgeführt. Das Projekt richtet sich an Kinder und Jugendliche und lenkt den Fokus auf das Zukunftsthema Energie und wurde z. B. im Wettbewerb "365 Orte im Land der Ideen" 2011 ausgezeichnet.

Im Stil einer Ferienfreizeit (aber auch als Klassenfahrten oder Projektwochen) werden im Rahmen des Jugendforschungscamps erneuerbare Energien die Jugendlichen für die Themenfelder erneuerbare Energien, Energieeffizienz, Klima- und Umweltschutz sensibilisiert. Angeboten werden handlungsorientierte Lernmodule, welche durch Exkursionen zu erneuerbaren Energieanlagen in der Region ergänzt werden. Das entdeckende Lernen in Verbindung mit Größe und Praxistauglichkeit der vor Ort durchgeführten Experimente (Wind- und Wasserkraft, Photovoltaik, Boden und Klima) befähigt die Jugendlichen ein Bewusstsein für das allgemeine Wissen über fossile wie regenerative Energieträger, über deren Potentiale, Grenzen und Gefahren für Mensch und Umwelt zu schaffen, als auch Motivation zur Berufs- und Studienorientierung mit Fokus auf das Zukunftsthema Energie zu vermitteln.

Als Projektpartner konnten neben dem ständig anwesenden Personal mit pädagogischer Ausbildung und Bildungsträgern und Institutionen der Region auch Studierende gewonnen werden.

Kontakt:
Thüringer Bioenergieregion
Kristian Möller
Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Tel.: 036693/ 23 09 44

 

Projekt 3 - Erneuerbare Energien

Sunfried ist ein gemeinnütziger Verein, gegründet im Mai 2008 von Studierenden und MitarbeiterInnen von FSU und FH aus ganz unterschiedlichen Fachrichtungen, die ein gemeinsames Anliegen hatten: den Ausbau erneuerbarer Energien und einen effizienten Umgang mit Energie in Jena und besonders an der Friedrich-Schiller-Universität.

Unser erstes großes Projekt bestand in der in Planung und Bau einer gemeinschaftlich finanzierten Solarstromanlage auf dem Dach der Friedrich-Schiller-Universität. In der Tat verfügt die FSU über eine große Auswahl an Dächern, nur wenige allerdings eignen sich tatsächlich für eine Solaranlage. Nachdem uns ungünstige Sonneneinstrahlung, Statik, Denkmalschutz und dergleichen mehr, mehrfach einen Strich durch die Rechnung gemacht haben, ging im Dezember 2009 schließlich unsere Solaranlage auf dem Dach des Universitätsgästehauses am Herrenberge ans Netz. Zu ihrer Finanzierung haben viele Jenaer Studierende, UniversitätsmitarbeiterInnen und BürgerInnen der Stadt Jena mit ihren Darlehen beigetragen. Mit dem Erlös dieser und möglicherweise zukünftigen von Sunfried betriebenen Solaranlagen fördern wir Klimaschutzprojekte.

Ideen wachsen mit ihrer Umsetzung und mit den Menschen, die sich daran beteiligen – und so hat sich auch Sunfried immer weiter entwickelt. Wir wollen nicht nur eine Solaranlage betreiben, sondern mithelfen, die Fragen zu beantworten, die sich rund um unseren zukünftigen Umgang mit Energie und den damit verbundenen CO2-Emissionen stellen. In diesem Zusammenhang informieren wir mit verschiedenen Veranstaltungen öffentlich über relevante Fakten und Entwicklungen zu erneuerbaren Energien und Klimaschutz. Wir wollen damit zum Nach- und Umdenken anregen und zeigen, dass die Zukunft der Energie uns alle angeht. Aus dieser Motivation heraus entstanden zum Beispiel die Projekte „Energiekompass“ und „Energie zum Anfassen“, die nicht nur SchülerInnen offen stehen.

siehe: www.sunfried.de

 

Projekt 4 - Energieeffizienz

Unser 2011 gegründeter Verein mit Sitz in Jena fördert Nachhaltigkeit und Klimaschutz in Entwicklungsländern durch die Verbreitung einfacher, energiesparender Technologien. Zur Verwirklichung dieser Ziele knüpfen wir Partnerschaften zu lokalen Organisationen. Derzeitig realisieren wir ein Lehmofen-Projekt zum Schutz des bedrohten Kakamega Regenwaldes in West Kenia.  Dabei arbeiten wir mit dem Kakamega Environmental Education Programme (KEEP) als unserem Projektpartner zusammen.  Durch die Finanzierung und Verbreitung von einfachen, aber effizienten Lehm-Öfen, sogenannten „Upesi-Stoves“, reduziert sich der durchschnittliche jährliche Brennholzverbrauch eines lokalen Haushaltes um 1,4 Tonnen. Dies entspricht einer Einsparung von 2,5 Tonnen CO2 pro Jahr, die zur freiwilligen Emissionskompensation genutzt werden kann.  Durch die Beteiligung an unserem Projekt geben wir jedem die Möglichkeit, klimafreundlicher zu leben und gleichzeitig sinnvolle Entwicklung in Entwicklungsländern zu unterstützen.

siehe: www.ivakale.org

 

Projekt 5 - CO2-Handel

TheCompensators* kaufen und löschen Emissionsberechtigungen aus dem Europäischen Emissionshandel (EUETS). Klimabewusste Verbraucher können damit ihre Emissionen kompensieren und zugleich eine politische Botschaft für eine bessere Klimapolitik senden.

Der Emissionshandel ist das zentrale Element der europäischen Klimapolitik. Er legt fest, wie viele klimaschädliche Emissionen die Industrie ausstoßen darf. Die Obergrenze aller Emissionen wird dabei im Verlauf der Zeit gesenkt. Zugleich werden immer mehr Emissionsquellen in den Handel einbezogen. Dieses System soll Unternehmen animieren, in klimafreundliche Technologien zu investieren – da sie ansonsten mehr Geld für ihren Treibhausgas-Ausstoß zahlen müssen.

Hier setzen TheCompensators* an – und sie machen den Emissionshandel zu ihrem Klimaschutz-Instrument. Der Verein kauft mit Spenden und Mitgliedsbeiträgen Emissionsberechtigungen auf und löscht sie dann. Die Verschmutzungsrechte stehen damit keinem Unternehmen mehr zur Verfügung, die Zahl der Emissionszertifikate wird verknappt. Geschieht dies in großem Maße, steigt der Preis für die Zertifikate – und Investitionen in Klimaschutz-Technologien werden für Unternehmen finanziell noch lohnender.

Zugleich ermöglichen TheCompensators* klimabewussten Bürgern damit, ihre Emissionen in das System des Emissionshandels einzubeziehen und den Handel damit auf eine breitere Basis zu stellen. Dabei wird jedes gelöschte Verschmutzungsrecht zugleich zu einer politischen Botschaft für einen effektiveren Klimaschutz.

TheCompensators* e.V. wurden 2006 von Wissenschaftlern des Potsdam Institut für Klimafolgenforschung (PIK) gegründet. Der Verein ist als gemeinnützig anerkannt. Seine aktiven Mitglieder arbeiten sämtlich ehrenamtlich. Dadurch entstehen kaum Kosten – und die Spenden sowie Mitgliedsbeiträge können fast komplett in den Kauf und das Löschen von Verschmutzungsrechten gesteckt werden.

siehe: www.thecompensators.org

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7. Projektkriterien

 Beirat zum Siegel „Veranstaltung klimaneutral“
- Kriterien zur Förderung von Projekten im Rahmen der Vergabe des Siegels -

 

Entscheidend für die Auswahl zur Förderung als Ausgleichsprojekt im Rahmen der Vergabe des Siegels „Veranstaltung klimaneutral“ ist die Frage:

Dient dieses Projekt dem KLIMASCHUTZ?

Dafür muss mindestens eines der folgenden Kriterien zwingend erfüllt sein:

  1. Reduktion der Quellen von Treibhausgasen (z.B. Energieeinsparung, Verwendung Erneuerbarer Energien, Rohstoffeinsparung, Recycling, Förderung und Anwendung von Technologien mit verringertem Treibhausgas-Ausstoß, Förderung klimaschonender Lebensweisen)
  2. Schaffung/Schonung von Senken für Treibhausgase (z.B. zusätzliche Baumpflanzung, Moorrenaturierung)
  3. Bildungsarbeit in Hinblick auf die Umsetzung der Kriterien 1 und 2

Zur Abwägung zwischen verschieden Projekten die die zwingenden Förderkriterien erfüllen, dienen weiche Kriterien:

  • Praxisnähe und Umsetzbarkeit 
  • bürgernah
  • Pädagogischer Wert des Projektes
  • Zielgruppengerechte Ansprache
  • Vorbildfunktion
  • Nachnutzungsmöglichkeiten / Übertragbarkeit der Ergebnisse
  • Nachhaltigkeit der Projektträger
  • Lokale/Regionale Vernetzung
  • Gemeinwohlorientierung
  • Partizipation
  • Synergien zu anderen Projekten und Ideen im Sinne der Nachhaltigkeit
  • die räumliche Wirksamkeit der Projekte soll sich vorwiegend auf Thüringen konzentrieren, es sollen jedoch auch Projekte mit nationalem und internationalem Wirkungskreis angeboten werden

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8. Beirat

Der Beirat zum Siegel "Veranstaltung klimaneutral" ist ein dauerhaft bestehendes Gremium, welches in beratender Funktion tätig und für folgende Aufgaben zuständig ist:

  • Überprüfung der korrekten Vergabe des Siegels „Veranstaltung klimaneutral“
  • Auswahl von ausgleichsberechtigten Projekten zur Klimaneutralstellung von Veranstaltungen
  • Aufbau und der Verbreitung des Siegels als Marke mit nachhaltigem Bezug

Der Beirat setzt sich aus folgenden 5 Mitgliedern zusammen:

  • André Schäfer, Nachhaltigkeitszentrum Thüringen, Vorsitzender
  • Grit Booth, Nachaltigkeitsabkommen Thüringen, c/o Verband der Wirtschaft Thüringens e.V., Stellvertretende Vorsitzende
  • Anke Schröpfer, Arbeitsstelle des Thüringer Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur
  • Anke Günther, Agentur Nachhall
  • Osama Mustafa, ThINK - Thüringer Institut für Nachhaltigkeit und Klimaschutz 

Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

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