Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen – und jetzt auch Brandenburg!
Nachdem wir in den vergangenen Jahren den Wärmebelastungsindex (WBI) zur Bewertung der urbanen Hitzebelastung bereits für die mitteldeutschen Bundesländer erstellt haben, berechneten wir aufbauend auf der dabei entwickelten Methodik nun auch ein entsprechendes Produkt für Brandenburg.
Das finden geeigneter, wolkenfreier Satellitenszenen gestaltete sich dieses Mal auf Grund von erhöhter Wolkenbedeckung zu den jeweiligen Aufnahmezeitpunkten etwas schwieriger. Zwischen Juni und August 2025 sind wir jedoch fündig geworden und konnten den räumlich mit 10 m x 10 m hochaufgelösten WBI-Datensatz erstellen, welcher Hitzehotspots in stark versiegelten Gebieten sowie kühlende Grün- und Parkflächen räumlich sichtbar und ihren Beitrag zum städtischen Wärmeinseleffekt intuitiv verständlich macht.
Erstmals haben wir zusätzlich Einzelkarten des WBI für alle 413 Brandenburger Städte und Gemeinden automatisiert erstellt, sodass auch in der kommunalen Stadtentwicklung und Klimaanpassung mit den Daten gearbeitet werden kann, ohne dass jeweils eine gesonderte Erstellung beauftragt werden muss.
Wir bedanken uns sehr herzlich beim Referat für Klimamonitoring des MWEKE Brandenburg für die gute Zusammenarbeit sowie das positive Feedback.

