Aktuelle Projekte
• Bestimmung des Photovoltaikpotenzials an Thüringer Autobahnen
• Regionales Energiekonzept für die Region Oderland-Spree
Der dezentrale Ausbau erneuerbarer Energien sowie der Umbau der Energieversorgung spielt für einzelne Gemeinden und Regionen eine immer größere Rolle. Besonders von Bedeutung ist hierbei die lokale und regionale Wertschöpfung die mit erneuerbaren Energien erwirtschaftet wird bzw. in Zukunft erwirtschaftet werden könnte.
Das Projekt wird gemeinsam mit verschiedenen Partnern der Energieallianz Deutschland bearbeitet.
• Untersuchung zu klimabedingten Veränderungen von Pinguinkolonien mittels Fernerkundungsdaten
• Regionales Energiekonzept für die Region Lausitz-Spreewald
Dieses Projekt wird in Zusammenarbeit mit verschiedenen Partnern der Energieallianz Deutschland durchgeführt.
• Regionales Energiekonzept für die Region Uckermark-Barnim
Die Erstellung eines regionalen Energiekonzeptes für die Regionale Planungsgemeinschaft Uckermark-Barnim erfordert die Erfassung und Analyse der bestehenden Energiestruktur und der erneuerbaren Energien, weiterhin bilden Potenzial- und Szenarienbetrachtungen eine entscheidende Grundlage für die zukünftige Gestaltung der Energielandschaft. Ebenso wichtig ist es die lokalen Akteure aus den unterschiedlichsten Bereichen, z.B. Verwaltung, Industrie/Gewerbe, Energie und private Haushalte, mit einzubeziehen. Hierzu werden Befragungen und Interviews geführt und mit in die Analyse einbezogen.
Mit Initiativen zur Energieeinsparung, zur Erhöhung der Energieeffizienz und dem stärkeren Einsatz erneuerbarer Energien leistet die Region Uckermark-Barnim einen wichtigen Beitrag zur Energieversorgung Brandenburgs.
Dieses Projekt wird in Zusammenarbeit mit Partnern von der Energieallianz Deutschland bearbeitet.
• Urbane Strategien zum Klimawandel - Kommunale Strategien und Potenziale: JenKAS (Jenaer Klimaanpassungs-Strategie)
- Klimawandel ist kein allein globales Phänomen. Städte sind in besonderer
Weise von den Folgen des Klimawandels betroffen. Eine klimagerechte Stadtentwicklung
sollte dabei Anpassung an Klimawandel mit Klimaschutz verbinden.
- Die Stadt Jena wurde als eine von bundesweit neun Modellstädten ausgewählt,
am Forschungsprogramm Experimenteller Wohnungs- und Städtebau (ExWoSt) des
Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) teilzunehmen. Innerhalb
der Studie Urbane Strategien zum Klimawandel: Kommunale Strategien
und Potenziale
wird das Thüringer Institut für Nachhaltigkeit und Klimaschutz (ThINK) die Stadt
Jena als lokaler Forschungspartner federführend beraten.
-
In dem Projekt JenKAS (Jenaer Klimaanpassungs-Strategie) soll eine Verbesserung
der Datengrundlagen für die Umsetzung
einer klimawandelgerechten Stadtentwicklung erzielt werden. Gleichzeitig sollen
Wirtschaft und Bürger für das Thema sensibilisiert werden und Informationen über
Folgen und Handlungsoptionen im Umgang mit dem Klimawandel bereitgestellt werden.
Hierzu wird ein Entscheidungsunterstützungstool (DSS) als fachübergreifendes
Informations-, Kooperations- und Managementsystem für alle relevanten Daten und
Informationen zum Klimawandel für alle Akteure nutzbar gemacht. Die
Entwicklung des DSS wird durch Workshops, Expertengespräche und Öffentlichkeitsarbeit
flankiert.
- weitere Informationen auf den Seiten der Stadtverwaltung unter:
JenKAS - Jenaer Klima-Anpassungs-Strategie
Dieses Projekt wird gefördert von:
Abgeschlossene Projekte
• Bahn-Fernverkehr Jena (2011)
• Konzept eines Regio-Busverkehrs (2011)
• Energie-Grundkonzept Wärme und Strom für die Region Gera und Umland (2010/11)
Stadt-Umland-Beziehungen erhalten dabei einen immer bedeutenderen Stellenwert. Während bisher durch den vorrangigen Import fossiler Energieträger das Umland der Städte als Ressourcenquelle nur marginale Bedeutung hatte, erlangt dieses Umland im Rahmen der Dezentralisierung und einer zunehmend auf erneuerbare Quellen ausgerichteten Energieversorgung einen großen Bedeutungsgewinn. Beide, die Stadt Gera und das Umland, können von diesen Entwicklungen in großem Umfang auf regional-ökonomischer Ebene profitieren.
• Wertschöpfungseffekte durch den Ausbau erneuerbarer Energien für die Bioenergieregion Saale-Holzland-Kreis (2010/2011)
Für die Saale-Holzland-Region wurden endogene Wertschöpfungseffekte durch den derzeitigen Bestand an erneuerbaren Energien sowie für verschiedene Szenarien ermittelt.
Zu Beginn erfolgte dabei eine Quantifizierung der in der Region erfolgten Planungs-, Produktions- und Installationsprozesse bei den verschiedenen erneuerbaren Energien und anschließend wurde die regionale Wertschöpfung für diese Prozesse sowie für die Steuer- und Pachteinnahmen innerhalb der Region berechnet.
• Energiekonzept für die Saale-Holzland-Region (2010/11)
• Energiekonzept für die Gemeinde Wipperdorf (2011)
• Mikroklimatisches Gutachten für das B-Plangebiet Eichplatz (2011)
• Regionales Energie- und Klimakonzept Südwestthüringen (2011)
Die steigenden Kosten für fossile Energie bei gleichzeitig sinkenden Kosten für ereuerbare Energie sowie die Klimaschutzvorgaben des Bundes erfordern Maßnahmen zur Anpassung der Energiesysteme auch auf regionaler Ebene. Einem Ausbau erneuerbarer Energien stehen auf regionaler und kommunaler Ebene oft zahlreiche Hemmnisse entgegen. Vorhandene Initiativen von Politik, Administration, Verbänden oder Privatwirtschaft scheitern oft an Informationsdefiziten hinsichtlich der technischen und ökonomischen Potentiale und Chancen, die von erneuerbaren Energien und Energieeinsparungen ausgehen. Durch eine verbesserte Informationsbasis werden für regionale und lokale Akteure die Argumentations-, Entscheidungs- und Planungshilfen deutlich verbessert und damit die Entscheidungsprozesse erleichtert.
Die Studie zum Energie- und Klimakonzept umfasst mehrere Module:
- Technische, politische und gesellschaftliche Randbedingungen für erneuerbare Energien und Energieeinsparung
- Ausgangssituation zum Stand der Nutznug fossiler und erneuerbarer Energien und ihre standörtliche Verteilung sowie Einsparpotentiale in Südwestthüringen
- Regionale Wertschöpfungseffekte durch Ausbau erneuerbarer Energien und Erhöhung der Energieeffizienz
- Potentiale für den Ausbau der einzelnen Arten erneuerbarer Energien
- Strategien zur Umsetzung der vorhandenen Potentiale
• Räumliche Differenzierung geothermischer Potentiale in Erfurt (2011)
Partner: FITR - Forschungsinstitut für Tief- und Rohrleitungsbau Weimar
• Regionales Energiekonzept - Elstertal-Region (2010/11)
Die mittel- bis langfristige Planung der Energieversorgung mit Hilfe von lokalen und regionalen Energiekonzepten ist eine wichtige Strategie für regionale Entwicklung und Wertschöpfung. Im Fokus des Konzeptes steht eine Bestandserfassung der Energieversorgung, eine Potentialberechnung für erneuerbare Energien, die Modellierung von Ausbauszenarien und die Darstellung von konkreten Maßnahmen für die Umsetzung der Szenarien. Dabei werden die verschiedenen vor Ort ansässigen Akteure eingebunden, um einerseits Bewusstseinsbildung zu den Themen Energie-Effizienz und Einsatz regenerativer Energien zu erzeugen und andererseits die Maßnahmen möglichst optimal auf die regionale Rahmenbedingungen auszurichten.
• Situation der erneuerbaren Energien in Bayern - Bestand, Potential und Perspektiven (2010/11)
Weiterhin legt die Studie dar, in welchem Ausmaß, in welcher Zeit und unter welchen Rahmenbedingungen die noch zur Verfügung stehenden Potentiale erschlossen und realisiert werden können. Hierzu wurden verschiedene Szenarien möglicher zukünftiger Entwicklungen erstellt, um die Umsetzungs-Chancen und Hemmnisse zu analysieren. Zudem wurden Strategien und Maßnahmen aufgezeigt, mit denen auf regionaler und kommunaler Ebene erneuerbare Energien weiter ausgebaut werden können.
• Regionales Energiekonzept - Wismut-Region (2009/10)
Für eine nachhaltige Energieversorgung ist die mittel- bis langfristige Planung mit Hilfe von regionalen Energiekonzepten die optimale Strategie. Dabei wurden die unterschiedlichsten Akteursgruppen mit eingebunden und neben der Darstellung des Status Quo im Bereich der Energieversorgung erfolgte u.a. auch eine Bewusstseinsbildung zu den entsprechenden Themen: Energieeinsparung und Einsatz erneuerbarer Energieträger.
• Berechnung der CO2-Bilanz für Eisenach (2009/10)
- Im diesem Projekt wurde eine CO2-Bilanz für die Stadt Eisenach erstellt.
Hierzu wurden umfangreiche statistischen Daten ausgewertet, so z.B. Daten über die Wirtschaftsstruktur, den Energieverbrauch, die Bevölkerung und den Verkehr. Die verwendete Methodik zur Ermittlung des CO2-Ausstosses stammt vom Klimabündnis der Europäischen Städte , in dem Eisenach Mitglied ist. Durch die Berechnung der CO2-Bilanz mit einem speziellem Computerprogramm ist es möglich Einsparpotenziale zu erkennen. Eisenach beteiligt sich damit, als eine von nur drei Städten in Deutschland, bei dem Modellprojekt Klimaschutz in Kommunen und ist damit die erste Stadt in Thüringen, die eine solche Bilanz vorlegt.
• Im Rahmen unserer universitären Arbeit haben wir bisher u. a. folgende Projekte bearbeitet
- Projekt zu Anpassung an Klimawandel in Jena
- Situation der erneuerbaren Energien in Thüringen - Bestand, Potentiale, Perspektiven
- Studien zum Ausbau erneuerbarer Energien in Ostthüringen und Mittelthüringen
- Wanderausstellung: Klima wandelt Thüringen
- Klimawandel und Klimaschutz in der Raumplanung
- Regional- und Stadtklima im mittleren Saaletal
Weitere Informationen
- Nähere Angaben zu diesen und anderen Projekten finden Sie auf den Seiten der AG Regionalklima und Nachhaltigkeit am Institut für Geographie der FSU Jena.