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Aktuelle Projekte


• Bestimmung des Photovoltaikpotenzials an Thüringer Autobahnen

Exemplarisch wird an der Konzessionsstrecke der Autobahn A4 zwischen Gotha und der Landesgrenze nach Hessen die Möglichkeit einer photovoltaischen Nutzung untersucht. Besonders interessant sind dabei die 110 m Streifen zu beiden Seiten der Autobahn, welche entsprechend der Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) vom 11.08.2010 als mögliche Standorte mit einer entsprechenden Einspeisevergütung für Freiflächenanlagen zur Verfügung stehen. Somit sollen weitgehend ungestörte Landschaften geschützt und bereits vorbelastete Flächen, wie z. B. BAB, genutzt werden.

• Regionales Energiekonzept für die Region Oderland-Spree

Aktuell erfolgt die Erarbeitung eines Energiekonzeptes für die regionale Planungsgemeinschaft Oderland-Spree.

Der dezentrale Ausbau erneuerbarer Energien sowie der Umbau der Energieversorgung spielt für einzelne Gemeinden und Regionen eine immer größere Rolle. Besonders von Bedeutung ist hierbei die lokale und regionale Wertschöpfung die mit erneuerbaren Energien erwirtschaftet wird bzw. in Zukunft erwirtschaftet werden könnte.

Das Projekt wird gemeinsam mit verschiedenen Partnern der Energieallianz Deutschland bearbeitet.

• Untersuchung zu klimabedingten Veränderungen von Pinguinkolonien mittels Fernerkundungsdaten

In dieser Studie wird untersucht, wie gut sich die Verbreitung von Pinguinkolonien in der Antarktis aus Satellitenbildern ableiten lässt. Mit Hilfe der hier ermittelten Daten und Methoden wird ein späteres internationales Monitoring-Projekt zu klimabedingten Veränderungen von Pinguinkolonien in der Antarktis vorbereitet. Die Untersuchung wird durch das Umweltbundesamt (UBA) finanziert und in Kooperation mit der Friedrich-Schiller-Universität Jena und dem Deutchen Zentrum für Luft- und Raumfahrt durchgeführt.

• Regionales Energiekonzept für die Region Lausitz-Spreewald

Für die regionale Planungsgemeinschaft Lausitz-Spreewald wird gegenwärtig ein regionales Energiekonzept erstellt. Dabei werden aktuell bestehende Energiestrukturen erfasst sowie Potenzial- und Szenarienbetrachtungen für eine mögliche Zukunft betrachtet. Hierbei werden besonders die erneuerbaren Energien sowie zukünftige Speichertechnologien berücksichtigt.

Dieses Projekt wird in Zusammenarbeit mit verschiedenen Partnern der Energieallianz Deutschland durchgeführt.

• Regionales Energiekonzept für die Region Uckermark-Barnim

Erneuerbare Energien leisten einen wichtigen Beitrag für die wirtschaftliche Entwicklung einer Region.
Die Erstellung eines regionalen Energiekonzeptes für die Regionale Planungsgemeinschaft Uckermark-Barnim erfordert die Erfassung und Analyse der bestehenden Energiestruktur und der erneuerbaren Energien, weiterhin bilden Potenzial- und Szenarienbetrachtungen eine entscheidende Grundlage für die zukünftige Gestaltung der Energielandschaft. Ebenso wichtig ist es die lokalen Akteure aus den unterschiedlichsten Bereichen, z.B. Verwaltung, Industrie/Gewerbe, Energie und private Haushalte, mit einzubeziehen. Hierzu werden Befragungen und Interviews geführt und mit in die Analyse einbezogen.
Mit Initiativen zur Energieeinsparung, zur Erhöhung der Energieeffizienz und dem stärkeren Einsatz erneuerbarer Energien leistet die Region Uckermark-Barnim einen wichtigen Beitrag zur Energieversorgung Brandenburgs.

Dieses Projekt wird in Zusammenarbeit mit Partnern von der Energieallianz Deutschland bearbeitet.

• Urbane Strategien zum Klimawandel - Kommunale Strategien und Potenziale: JenKAS (Jenaer Klimaanpassungs-Strategie)

  • Klimawandel ist kein allein globales Phänomen. Städte sind in besonderer Weise von den Folgen des Klimawandels betroffen. Eine klimagerechte Stadtentwicklung sollte dabei Anpassung an Klimawandel mit Klimaschutz verbinden.

  • Die Stadt Jena wurde als eine von bundesweit neun Modellstädten ausgewählt, am Forschungsprogramm Experimenteller Wohnungs- und Städtebau (ExWoSt) des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) teilzunehmen. Innerhalb der Studie Urbane Strategien zum Klimawandel: Kommunale Strategien und Potenziale wird das Thüringer Institut für Nachhaltigkeit und Klimaschutz (ThINK) die Stadt Jena als lokaler Forschungspartner federführend beraten.

  • In dem Projekt JenKAS (Jenaer Klimaanpassungs-Strategie) soll eine Verbesserung der Datengrundlagen für die Umsetzung einer klimawandelgerechten Stadtentwicklung erzielt werden. Gleichzeitig sollen Wirtschaft und Bürger für das Thema sensibilisiert werden und Informationen über Folgen und Handlungsoptionen im Umgang mit dem Klimawandel bereitgestellt werden. Hierzu wird ein Entscheidungsunterstützungstool (DSS) als fachübergreifendes Informations-, Kooperations- und Managementsystem für alle relevanten Daten und Informationen zum Klimawandel für alle Akteure nutzbar gemacht. Die Entwicklung des DSS wird durch Workshops, Expertengespräche und Öffentlichkeitsarbeit flankiert.

  • weitere Informationen auf den Seiten der Stadtverwaltung unter:
    JenKAS - Jenaer Klima-Anpassungs-Strategie

Dieses Projekt wird gefördert von:

 

 

Abgeschlossene Projekte


• Bahn-Fernverkehr Jena (2011)

Für die mögliche Entwicklung der Schienenverkehrsanbindung der Stadt Jena erfolgt für die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Jena die Visualisierung bzw. kartographische Darstellung der Reise-, Warte- und Umsteigezeiten zu den verschiedenen Reisezielen.

• Konzept eines Regio-Busverkehrs (2011)

Für die Rhön-Region zwischen Thüringen und Hessen erfolgt die Konzeptionierung, Trassierung und Fahrgastprognose eines Regio-Busverkehrs zwischen Meiningen und Fulda. Eine modulare Einpassung in einen integrierten Taktfahrplan soll dabei möglich sein.

• Energie-Grundkonzept Wärme und Strom für die Region Gera und Umland (2010/11)

Ein entscheidendes Instrument zur Umsetzung eines Energie-Grundkonzepts stellen neutrale, wissenschaftlich fundierte, quantitativ unterlegte und regional differenzierende Informationen dar, mit deren Hilfe kommunale und regionale Akteure den Ausbau der erneuerbaren Energien und die Verbesserung der Energieeffizienz effektiver planen und durchsetzen können. Bei dem Projekt Region Gera und Umland wurden die Energieteilkonzepte der Wismut- und Elstertal-Region zusammengeführt und ein Gesamtkonzept für diese Region erstellt.

Stadt-Umland-Beziehungen erhalten dabei einen immer bedeutenderen Stellenwert. Während bisher durch den vorrangigen Import fossiler Energieträger das Umland der Städte als Ressourcenquelle nur marginale Bedeutung hatte, erlangt dieses Umland im Rahmen der Dezentralisierung und einer zunehmend auf erneuerbare Quellen ausgerichteten Energieversorgung einen großen Bedeutungsgewinn. Beide, die Stadt Gera und das Umland, können von diesen Entwicklungen in großem Umfang auf regional-ökonomischer Ebene profitieren.

• Wertschöpfungseffekte durch den Ausbau erneuerbarer Energien für die Bioenergieregion Saale-Holzland-Kreis (2010/2011)

Der dezentrale Ausbau erneuerbarer Energien spielt für Kommunen und Regionen eine immer größere Rolle. Wichtig ist dabei die Wertschöpfung die mit erneuerbaren Energien vor Ort erwirtschaftet wird bzw. in Zukunft erwirtschaftet werden könnte.
Für die Saale-Holzland-Region wurden endogene Wertschöpfungseffekte durch den derzeitigen Bestand an erneuerbaren Energien sowie für verschiedene Szenarien ermittelt.
Zu Beginn erfolgte dabei eine Quantifizierung der in der Region erfolgten Planungs-, Produktions- und Installationsprozesse bei den verschiedenen erneuerbaren Energien und anschließend wurde die regionale Wertschöpfung für diese Prozesse sowie für die Steuer- und Pachteinnahmen innerhalb der Region berechnet.

• Energiekonzept für die Saale-Holzland-Region (2010/11)

Für die Bioenergieregion Saale-Holzland-Kreis (inklusive der Stadt Bad Köstritz sowie der Gemeinden Caaschwitz und Hartmannsdorf) wurde ein Energiekonzept erstellt. Dies umfasst eine räumlich differenzierte Analyse der Energieverbrauchsstruktur, für fossile und erneuerbare Energien, sowie eine differenzierte Analyse der Potenziale und Realisierungs-Szenarien. Weiterhin erfolgte eine CO2-Bilanzierung der aktuellen und der nach Szenarien realisierbaren Energieverbrauchs-Struktur. Diese Analysen bilden die Grundlage für zukünftige Strategien und Maßnahmen zur Umsetzung dieser Potenziale.

• Energiekonzept für die Gemeinde Wipperdorf (2011)

Für die Gemeinde Wipperdorf wurden im Rahmen eines Energiekonzepts die Potenziale erneuerbarer Energien sowie mögliche lokale Energiespeicher ermittelt und kartographisch dargestellt. Weiterhin erfolgte eine Analyse und Darstellung der Energieeinsparpotenziale durch Energieeffizienz sowie mögliche Ausbaupotenziale für Nahwärmenetze.

• Mikroklimatisches Gutachten für das B-Plangebiet Eichplatz (2011)

Die sich infolge der geplanten Bebauung des Eichplatzes in der Jenaer Innenstadt verändernden mikroklimatischen Verhältnisse wurden anhand von Modellrechnungen simuliert. Dafür wurde der aktuelle IST-Zustand und der Zustand entsprechend einer Realisierung des ausgelegten B-Planes als unabhängige Varianten mit einer dreidimensionalen numerischen Computersimulation modelliert und vergleichend analysiert.

• Regionales Energie- und Klimakonzept Südwestthüringen (2011)

Im Auftrag der Regionalen Planungsgemeinschaft Südwestthüringen wurde ein regionales Energie- und Klimakonzept (Teilkonzept 1) für Südwestthüringen erstellt.

Die steigenden Kosten für fossile Energie bei gleichzeitig sinkenden Kosten für ereuerbare Energie sowie die Klimaschutzvorgaben des Bundes erfordern Maßnahmen zur Anpassung der Energiesysteme auch auf regionaler Ebene. Einem Ausbau erneuerbarer Energien stehen auf regionaler und kommunaler Ebene oft zahlreiche Hemmnisse entgegen. Vorhandene Initiativen von Politik, Administration, Verbänden oder Privatwirtschaft scheitern oft an Informationsdefiziten hinsichtlich der technischen und ökonomischen Potentiale und Chancen, die von erneuerbaren Energien und Energieeinsparungen ausgehen. Durch eine verbesserte Informationsbasis werden für regionale und lokale Akteure die Argumentations-, Entscheidungs- und Planungshilfen deutlich verbessert und damit die Entscheidungsprozesse erleichtert.

Die Studie zum Energie- und Klimakonzept umfasst mehrere Module:

  • Technische, politische und gesellschaftliche Randbedingungen für erneuerbare Energien und Energieeinsparung
  • Ausgangssituation zum Stand der Nutznug fossiler und erneuerbarer Energien und ihre standörtliche Verteilung sowie Einsparpotentiale in Südwestthüringen
  • Regionale Wertschöpfungseffekte durch Ausbau erneuerbarer Energien und Erhöhung der Energieeffizienz
  • Potentiale für den Ausbau der einzelnen Arten erneuerbarer Energien
  • Strategien zur Umsetzung der vorhandenen Potentiale

• Räumliche Differenzierung geothermischer Potentiale in Erfurt (2011)

Für die Erfurter Stadtgebiete Kerpsleben und Kämpfervorstadt wurde eine räumliche Differenzierung der geothermischen Potentiale vorgenommen. Es wurden mit Hilfe einer Bewertungsmatrix die verfügbaren Eignungsflächen für geothermische Bohrungen analysiert, klassifiziert und kartographisch dargestellt.

Partner: FITR - Forschungsinstitut für Tief- und Rohrleitungsbau Weimar

• Regionales Energiekonzept - Elstertal-Region (2010/11)

Im Auftrag der Kommunalen Arbeitsgemeinschaft Elstertal in Ost-Thüringen wurde ein integriertes regionales Energiekonzept für Wärme und Strom erstellt. Dies dient einer räumlichen Präzisierung eines in der Planung befindlichen Energiekonzeptes für die Stadt-Umland-Region Gera.

Die mittel- bis langfristige Planung der Energieversorgung mit Hilfe von lokalen und regionalen Energiekonzepten ist eine wichtige Strategie für regionale Entwicklung und Wertschöpfung. Im Fokus des Konzeptes steht eine Bestandserfassung der Energieversorgung, eine Potentialberechnung für erneuerbare Energien, die Modellierung von Ausbauszenarien und die Darstellung von konkreten Maßnahmen für die Umsetzung der Szenarien. Dabei werden die verschiedenen vor Ort ansässigen Akteure eingebunden, um einerseits Bewusstseinsbildung zu den Themen Energie-Effizienz und Einsatz regenerativer Energien zu erzeugen und andererseits die Maßnahmen möglichst optimal auf die regionale Rahmenbedingungen auszurichten.

• Situation der erneuerbaren Energien in Bayern - Bestand, Potential und Perspektiven (2010/11)

In der Auftragsstudie wurde der Status und die Entwicklungsoptionen von erneuerbaren Energien in Bayern untersucht. Die Bestandsaufnahme zeigt, wie weit bereits die erneuerbaren Energien-Potentiale in Bayern erschlossen sind.

Weiterhin legt die Studie dar, in welchem Ausmaß, in welcher Zeit und unter welchen Rahmenbedingungen die noch zur Verfügung stehenden Potentiale erschlossen und realisiert werden können. Hierzu wurden verschiedene Szenarien möglicher zukünftiger Entwicklungen erstellt, um die Umsetzungs-Chancen und Hemmnisse zu analysieren. Zudem wurden Strategien und Maßnahmen aufgezeigt, mit denen auf regionaler und kommunaler Ebene erneuerbare Energien weiter ausgebaut werden können.

• Regionales Energiekonzept - Wismut-Region (2009/10)

Für das Gebiet der Kommunalen Arbeitsgemeinschaft der Wismut-Region Thüringen/Ost wurde ein integriertes regionales Energiekonzept, als eine räumliche Präzisierung des Energiekonzeptes der Stadt-Umland-Region Gera, für Wärme und Strom erstellt.

Für eine nachhaltige Energieversorgung ist die mittel- bis langfristige Planung mit Hilfe von regionalen Energiekonzepten die optimale Strategie. Dabei wurden die unterschiedlichsten Akteursgruppen mit eingebunden und neben der Darstellung des Status Quo im Bereich der Energieversorgung erfolgte u.a. auch eine Bewusstseinsbildung zu den entsprechenden Themen: Energieeinsparung und Einsatz erneuerbarer Energieträger.

• Berechnung der CO2-Bilanz für Eisenach (2009/10)

  • Im diesem Projekt wurde eine CO2-Bilanz für die Stadt Eisenach erstellt.
    Hierzu wurden umfangreiche statistischen Daten ausgewertet, so z.B. Daten über die Wirtschaftsstruktur, den Energieverbrauch, die Bevölkerung und den Verkehr. Die verwendete Methodik zur Ermittlung des CO2-Ausstosses stammt vom Klimabündnis der Europäischen Städte , in dem Eisenach Mitglied ist. Durch die Berechnung der CO2-Bilanz mit einem speziellem Computerprogramm ist es möglich Einsparpotenziale zu erkennen. Eisenach beteiligt sich damit, als eine von nur drei Städten in Deutschland, bei dem Modellprojekt Klimaschutz in Kommunen und ist damit die erste Stadt in Thüringen, die eine solche Bilanz vorlegt.

• Im Rahmen unserer universitären Arbeit haben wir bisher u. a. folgende Projekte bearbeitet

  • Projekt zu Anpassung an Klimawandel in Jena
  • Situation der erneuerbaren Energien in Thüringen - Bestand, Potentiale, Perspektiven
  • Studien zum Ausbau erneuerbarer Energien in Ostthüringen und Mittelthüringen
  • Wanderausstellung: Klima wandelt Thüringen
  • Klimawandel und Klimaschutz in der Raumplanung
  • Regional- und Stadtklima im mittleren Saaletal


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